Antarctis, 7.1.20 bis 17.1.20

Antarctis, 7.1.20 bis 17.1.20

Antarctis. Wow, einfach nur grandios und ein einmaliges Erlebnis. Bei dem 10 Tages Trip handelt es sich eigentlich um 8 Tage. Am ersten Tag ging es um 16.00 Uhr los und am letzten warfen sie uns um 08.00 wieder raus. Aber das dazwischen war einfach nur super. Wenn das Boot in Ushuaia abfährt geht es mal ca 5 Std durch den Beagel Canal und biegt dann rechts in die Drake Street ab. Da alle ein bisschen Angst vor dieser Querung hatten, gingen die meisten schon früh schlafen. Ich, mit einem Pillchen versorgt, auch. Und tatsächlich. Das Boot rollte seitlich und auch rauf und runter. Nach einer gewissen Zeit hatte ich die Idealstellung im Bett gefunden. Den Arsch gegen die Wand gelehnt und das Knie angewinkelt. Trotzdem, einmal war die Kombination der Wellen so blöd, dass es mich aus dem Bett geschmissen hat. Mein Zimmerkumpel Andreas kommt aus Bremen und wir waren die ganze Zeit ein Team.

Nach 2 Tagen kamen wir bei den Shetland Inseln in Kontakt mit den ersten Eisbergen, Roben, Waale, Vögel und konnten das grossartige Buffet das jeden Tag präsentiert wurde, zum ersten Mal geniessen. Während der Ueberfahrt wurden uns jeden Tag 5 Vorträge über Meer, Fauna und Flora präsentiert. Das Expeditionsteam bestand aus 30 Leuten, alle mit einem grossen Ausbildungsstand. Biologen, Eisforscher, Tierforscher, Hystoriker, oder Fotograph. Sie gaben sich alle eine Riesenmühe. Auch bei den 9 Landausflügen welche mit grossen Gummiboten gemacht wurden, war die Sicherheit ganz gross geschrieben. Bei jeder Landung durften  jeweils nur 100 Leute ans Land. Die Anderen 100 kurvten dann in diesen 1,5 Std durch die Eisbergwelt. Dabei entstanden auch super Fotos. Ich habe deren 489 gemacht. Das Problem ist nun, dass ich diese nicht auf das iPad überspielen kann und um Euch die schönsten zu zeigen. Jeden Tag bringe ich nur rund 50 Stück rüber. Das ist auch der Grund warum dieser Blog verspätet erscheint. Ich werde jedesmal in den folgenden Blogs ein schönes Bild einfügen.

Am 18.1. bin ich dann die Rückreise ( nach Norden :=) angetreten. Rund um Rio Grande hat mich mein Nicht-Freund der Wind, wieder empfangen. Ich weiss nicht, wie man hier leben kann. Jeden Tag ein Westwind der mit ca 80 Km/h daherkommt. Das merkt man sehr gut wenn du nach Osten fährst, ist es so ruhig, dass man den Lenker loslassen könnte. Dann macht die Strasse eine Kurve nach Norden und Paamm, du fährst wieder in Schräglage und es reisst dir hie und da fasst den Helm vom Kopf.

Ich bin nun auf der RN 3 in Argentinien.

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