Tonina, Comitán

Es ist schon interessant, wie ein Mensch in einer gewissen Stimmung etwas aufnimmt und bei einer anderen Stimmung das Gleiche total anders empfindet. So war es vorgestern und heute bei mir. Ich habe ja erzählt, was das für eine Katastrophenstrasse nach Palenque war. Damals müde und 37 Grad warm. Heute, ausgeruht und 24 Grad. Ein Wahnsinnsunterschied.

Betreff der Topes muss ich noch einmal darauf zurückkommen. Normalerweise sind jeweils gleich daneben die Verkaufsstände der lokalen Bauern. Melonen, Orangen, Bananen usw werden da feilgeboten. Die Gelegenheit ist günstig, weil ja jeder, auf fast null abbremsen muss. Nun haben diejenigen die nicht an einem Topes wohnen, einfach ihren privaten Topes aus Dreck, gebaut. Die Wirkung ist dieselbe und das Aergernis der Fahrer auch.

Bei Ocosingo bin ich links Richtung Ruinen Tonina abgebogen. Ein Traum. Die Anlage ist natürlich nicht so riesig wie in Palenque aber dafür in viel besserem Orginalzustand. Und weil es nicht im Touristenstrom liegt, war ich alleine da. Herrlich.

Ueber eine tolle Nebenstrasse bin ich dann in Comitán de Dominguez angekommen. Eigentlich ein Nest, dass nichts bietet. Aber für mich ist das der Ausgangspunkt für den morgigen Grenzübertritt nach Guatemala.

Ich bin gespannt, was ich da alles erlebe, freue mich aber schon jetzt auf die Rückkehr nach Mexiko, um dann in Cancun nach Kuba überzusetzen.

Tonina von der 3 Plattform aus
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